BITTE BEACHTEN!

  • MASKENPFLICHT in unserer Praxis!
  • Falls sie vor ihrem Termin grippeähnliche Symptome - wenn auch nur leichte - aufweisen, Kontakt zu einem Covid19 Verdachtsfall oder Erkrankten hatten oder selbst postiv auf SARS CoV2 getestet wurden, melden sie sich bitte umgehend telefonisch bei uns. Wir werden zusammen eine Lösung finden.
  • Vor ihrem Besuch besteht KEINE Schnelltest-Pflicht!

 

Werte Patientinnen und Patienten,

nach dem Auftreten des SARS CoV2 Virus in Europa und Deutschland und der massiven Infektionswelle mit den uns allen bekannten Folgen und Einschränkungen entstehen auf allen Seiten Fragen. Leider sind wir nicht in der Lage all ihre Fragestellungen adäquat zu beantworten. V.a. da es sich um einen äußerst dynamischen Prozeß handelt. Zur Übersicht bitten wir sie, sich auf folgenden Websites zu informieren:

 

Wir sind für SIE da!

HIER finden sie einige Kurzinformationen zu SARS CoV2 und Covid19, die wir für sie zusammengestellt haben. Deckblatt Infoheft Covid19

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es KEINE offizielle Beschränkung in der Behandlung von Patienten (m/w/d).

Wir Zahnärzte haben wie alle anderen Ärzte auch eine Verpflichtung, den Menschen zu helfen. In unserem Fall eben bei Zahnschmerzen und Problemen im Mundbereich. UND eine Sicherstellung dieser Versorgung zu leisten. Derzeit bewegen wir uns also zwischen dieser Sicherstellung und einem möglichst sicheren Arbeiten. 

Wir versuchen stets - nicht nur in Pandemiezeiten - sicher, validiert und hygienisch zu behandeln, um ihre und unsere Gesundheit zu bewahren. 

Maßnahmen in unserer Praxis

Dennoch ist unklar, wie sich die unvermeidbare Nähe zum Patienten auf die Übertragung auswirkt. Derzeit bewegen wir uns auf einem schmalen Grad zwischen Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung und sicherem Behandeln. Um dies bestmöglichst zu vereinbaren und den Schutz von ihnen und Mitarbeitern zu optimieren, haben wir zusätzlich zu unseren schon hohen Hygieneregime weitere Maßnahmen etabliert.

  • Eintritt in die Praxis NUR nach Händedesinfektion im Vorraum
  • Tragen eines MUND-NASEN-Schutzes bis ins Sprechzimmer
  • Antigen-Schnelltest von Patienten und Bevölkerung möglich (telefonische Vorabinformation nötig)
  • Schutzfenster für den Rezeptionsbereich
  • desinfizierende Mundspülung vor jeder Behandlung (Wasserstoffperoxid 1%ige Lösung  siehe Peng, X., et al., Übertragungswege von 2019-nCoV und Kontrollen in der zahnärztlichen Praxis. Int J Oral Sci, 2020. 12(1): p. 9)
  • mechanische Barrieren (Kofferdam: Mini-OP-Tuch für den Mundraum) wann immer möglich
  • Bedienung Kartenterminal (EC und Gesundheitskarte) durch Patienten
  • Abstandssicherung von mind. 1,5 m durch Veränderungen im Warteraum

Weiterhin: 

  • Arbeiten mit Schutzvisier bei aerosolbehafteten Tätigkeiten
  • Tragen von Haarschutz
  • Verzicht auf Handschlag zur Begrüßung und Verabschiedung
  • höhere Frequenz der Oberflächendesinfektion sowie UV Desinfektion
  • Nachfragen bzgl. Covid-Kontakten und Gesundheitszustand sowie -wie üblich - regelmäßige Kontrolle des Gesundheitsfragebogens

Bitte haben sie Verständnis für diese zusätzlichen Abläufe. Beantworten Sie bitte die notwendigen Fragen wahrheitsgemäß und vollständig. Ich und meine Mitarbeiter arbeiten so, dass wir Sie bestmöglich schützen - darin sind wir ausgebildet und schon lange Zeit geübt. In der jetzigen Situation bedarf es aber etwas verschärfterer Regeln um Umgang miteinander. 

Weiterhin bitten wir sie dringend FOLGENDES zu beachten:

1) Sind sie krank, fühlen sich nicht wohl?        

Melden sie sich rechtzeitig vorm Termin TELEFONISCH bei uns. Betreten sie NICHT die Praxis.

2) Hatten Kontakt zu einem Covid19-Erkrankten oder einer Verdachtsperson?            

Melden sie sich TELEFONISCH bei uns. Betreten sie NICHT die Praxis.

3) Sie sind gesund und fühlen sich wohl?

Nehmen sie den Behandlungstermin wahr.

4) Ich bin mir nicht sicher ob ich zu 1,2 oder 3 gehöre?

Rufen sie uns an.

 

Zur besseren Übersicht haben wir ihnen diese Grafik erstellt (zum Vergrößern bitte HIER klicken). Gerne beraten wir sie auch am Telefon.

Eindämmung der exponentiellen Verbreitung #flattenthecurve

Seit Anfang November 2020 sollen erneut die Mensch-zu-Mensch Kontakte reduziert werden. WIR SIND UNEINGESCHRÄNKT FÜR SIE DA. 

Wie geht es weiter?

Wir haben einen geregelten Ablauf in unserer Praxis etabliert und versuchen Patientenbegegnungen auf ein Minimalmaß zu begrenzen. Hierfür ist es wichtig, sich GENAU (besser 5 min vor der Zeit) an den vereinbarten Termin zu halten. Nur so können wir die Patienten möglichst einzeln im Warteraum oder im Sprechzimmer platzieren. Wir bitten sie - wann immer möglich - sich zur Schmerzbehandlung telefonisch anzunmelden. So können wir ein volles Wartezimmer zu unseren Schmerzdienstzeiten verhindern. 

Leider muss uns allen bewusst werden, dass wir noch lange Zeit  - Monate oder Jahre - mit dem SARS CoV2-Virus leben müssen, auch wenn es uns aktuell gelingen sollte, erneut die exponentielle Ausbreitung zu verringern. Daher sollten wir die o.g. Verhaltensregeln als "normal" ansehen.

Antigen-Schnelltests für Patienten und Bevölkerung


Seit März 2021 sind Zahnärtzte auch zur Bürgertestung berechtigt. Falls Sie als Bürger oder Patient (m/w/d) dies in Anspruch nehmen wollen, melden sie sich bitte rechtzeitig telefonisch bei uns an. Dies leisten wir zusätzlich zur Sprechstunde, daher müssen die Abläufe zeitlich und räumlich koordieniert werden.

Die Stadt Thum hat ein testzentrum für Bürger im Volkshaus eingerichtet, welches Bürgertestungen mit Antigentests vornimmt. Weitere Informationen finden sie unter HIER.

Die Testung erfolgt bei Erwachsenen mittels Nasen-/Rachenabstrich und einem professionellen, durch das Paul-Ehrlich-Institut zugelassenem Antigenschnelltest. Bei Kindern und Jugendlichen kommen Nasenabtrich oder Speicheltests zur Anwendung. Das Ergbenis erhalten sie nach 15 bis 20 min mündlich und als schriftliche Bestätigung. Bitte beachten sie: ein positives Ergebnis ist durch uns beim Gesundheitsamt MELDEPFLICAG TestHTIG!

Ein positives Testergebnid bedeutet sofortige häusliche Absonderung und PCR-Testung (Nachweis des Virus) beim Hausarzt oder im Testzentrum.

Ein negatives Ergbenis bedeutet nicht automatisch, dass sie nicht infiziert sein könnten. Wie bei jedem Test gibt es Fehlerraten z.B. weil die sog. Viruslast (Menge an Virus) nicht ausreichend hoch ist. Die Testsicherheit wird mit über 90% angegeben, so dass v.a. bei wiederholenden Tests (z.B. wöchentlich) eine gewisse Sicherheit vorhanden ist.

Die Bürger- und Patiententestungen werden ihnen NICHT in Rechnung gestellt. Wünschen sie Tests von mehr als einmal wöchentlich, werden diese mit je ca. 20€ privat in Rechnung gestellt. Auch privat bezahlte Tests sind bei positivem Ergbenis meldepflichtig.

Impfen

Seit Beginn des Jahre 2021 sind wir in der Lage die Bevölkerung durch Impfung zu immunisieren. Es sind viele verschiedene Impfstoffe mit unterschiedlichen Wirkprinzipien auf dem Markt: Totimpfstoffe, mRNA basierte oder Vektorimpfstoffe. Das Prinzip beruht auf der Fähigkeit des menschlichen Körpers eine Reaktion mittels Antikörpern und Immunzellen zu erstellen, die uns vor einer Erkrankung bei Kontakt mit einem „echten“ Erreger schützen soll.   

Über die verschiedenen Impfstoffe, deren Wirkprinzip und Anwendung kann man viel auf den Seiten der Ständigen Impfkommission (STIKO), beim Paul-Ehrlich-Institut oder dem Robert Koch-Institut erfahren. Auch kann sie ihr Hausarzt informieren. Eine kurze Übersicht über die aktuelle Covid19 Impfung finden sie HIER (Informationen des RKI) oder HIER (Informationen von coliquio Online-Ärztenetzwerk).

Die sog. „Herdenimmunität“: sind genügend Menschen immunisiert - durch Erkrankung oder Impfung - kann sich der Erreger weniger stark vermehren, die Infektionen gehen zurück und die Mutationsrate des Virus sinkt. Über die Anzahl der dafür notwendigen Immunisierten gibt es wenig Klarheit. Man vermutet, dass bei ca. 2/3 der Bevölkerung Antikörper nachzuweisen sein müssen, um die Herdenimmunität und somit den relativen Schutz der nicht immunisierten Bevölkerung zu erreichen. Besonders wichtig ist der Schutz vor schweren Verläufen bei denen die Betroffenen beatmet werden müssen.

Ein Bevölkerungsimmunisierung mittels Erkrankung ist nicht vorstellbar, die Abstandsmassnahmen langfristig beizubehalten ebensowenig. Ein Immunisierung mittels Impfung scheint eine mögliche Lösung der angespannten Situation. 

Weitere Studien z.B. zur passiven Immunität und zu nötigen Wiederholungsimpfungen fehlen leider derzeit noch. Da wird uns die Wissenschaft sicher demnächst entsprechende Daten liefern können.

 

Falls sie noch Fragen haben, kontaktieren sie uns gerne.

Dr. Isa Helbig und Team

 

Ein mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen untermauertes Statement meiner Kollegen können sie HIER lesen.